Pressemeldung

Förderpreis Naturschutzhöfe 2008 - wer hat gute Ideen in der Öffentlichkeitsarbeit?

(26.11.2007) Der Förderpreis Naturschutzhöfe geht 2008 in eine neue Runde. Ausgezeichnet werden landwirtschaftliche Betriebe, die durch eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit ihre Naturschutzleistungen aktiv nach außen kommunizieren. Bis 20. Januar 2008 können sich Höfe mit ihren Flyern, Broschüren, Infotafeln, Internetseiten, Führungen, Veranstaltungen und allen anderen öffentlichkeitswirksamen Aktivitäten um den Förderpreis bewerben. Teilnahmeberechtigt sind alle landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen gibt es beim Institut für Agrarökologie und Biodiversität (ifab) oder im Internet unter www.naturschutzhoefe.de.
"Mit dem Förderpreis Naturschutzhöfe wollen wir die Leistungen von Landwirten würdigen, die besonders naturverträglich wirtschaften" erklärt Dr. Rainer Oppermann, Leiter des ifab. "Den meisten ist nicht bewusst, dass unsere Landwirte nicht nur Nahrungsmittel erzeugen, sondern auch das Bild unserer Landschaft prägen. Diejenigen, die erfolgreich Naturschutzmaßnahmen in ihren Betriebsablauf integrieren, leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der lebendigen Vielfalt, der honoriert werden sollte."
Die neue Wettbewerbsrunde soll Landwirten Anstöße bieten, ihr Engagement für den Natur-schutz in Zukunft aktiver zu kommunizieren. "Nur so kann die verdiente Anerkennung erreicht und die Leistung auch einer Wertschöpfung zugeführt werden" sagt Oppermann. "Gefragt sind gute Ideen und Konzepte, die andere Betriebe übernehmen können. Wir freuen uns auf zahlreiche Einsendungen und stehen für Fragen zur Bewerbung und zum Wettbewerb gerne zur Verfügung." Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury mit Experten aus den Bereichen Landwirtschaft, Naturschutz und Öffentlichkeitsarbeit ausgewählt.
Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) fördert den Wettbewerb mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). "Die große positive Resonanz des ersten Förderpreises Naturschutzhöfe hat gezeigt, dass naturverträglich wirtschaftende Landwirte einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung unserer biologischen Vielfalt leisten", so Frau Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, "wir freuen uns, den Wettbewerb nochmals durchführen zu können."
Der Preis wird gemeinsam vergeben von der Stiftung Ökologie & Landbau (SÖL), dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) / Bund Naturschutz Bayern (BN), dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL), dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) / Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) und der Stiftung Europäisches Naturerbe (Euronatur). Organisation und Durchführung liegen beim Institut für Agrarökologie und Biodiversität (ifab).

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www.naturschutzhoefe.de

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